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Rückbildungsstörung

Bei der Rückbildung der Gebärmutter ist es möglich, dass der Wochenfluss (Lochien) bereits im Frühwochenbett versiegt. Der Blutungsstop kündigt sich oft durch einen auffälligen Wochenfluss (übel riechend) oder eine verzögerte Uterusrückbildung an. Es handelt sich um einen sogenannten Wochenflussstau. Die Wöchnerin klagt über Stirnkopfschmerzen. Der obere Gebärmutterrand ist dann höher zu ertasten, als es der Wochenbettdauer entspricht. Das Risiko einer Infektion steigt, da das Lochiensekret aufsteigende Keime enthält, die nun nicht ständig ausgeschwemmt werden.

Bis zur Normalisierung des Wochenflusses ist eine tägliche Kontrolle der Wöchnerin durch die Hebamme oder den Frauenarzt erforderlich. Dabei werden die Rückbildung der Gebärmutter überprüft und der Wochenfluss nach Menge, Farbe und Geruch beurteilt.

Eine Bauchmassage des Uterus, Einnehmen der Bauchlage und gymnastische Übungen helfen, den Wochenfluss wieder in Gang zu bringen. Der Frauenarzt wird eventuell auch Methergin verschreiben. Der Wochenfluss wird auch durch Wärme verstärkt. Heiße Sitzbäder und Wärmepackungen helfen daher bei Wochenflussstau. Ein bewährtes Hausmittel ist der Hirtentäscheltee.

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