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Dammriss / Dammnaht

Schmerzen im Dammbereich gehören zu den häufigsten Leiden im Wochenbett. Das Bindegewebe und die Muskeln zwischen der Vagina und dem Steißbein werden bei der Geburt extrem beansprucht. Oft reißt der Damm ein oder es muss ein gezielter Dammschnitt durchgeführt werden. Aber auch wenn der Damm unversehrt geblieben ist, fühlt sich die Scheide in den ersten Tagen nach der Geburt wund an und ist druckempfindlich.

Es ist zu beobachten, dass Dammrisse schneller heilen und weniger Schmerzen bereiten als Dammschnitte. Kleinere Dammrisse werden auch oft nicht genäht. Die Wöchnerin sollte daher die ersten Tage beachten, dass sie ihre Beine nicht spreizt, damit der Riss nicht wieder auseinander klafft.

Für das Schmerzempfinden und die Heilungsdauer bei einem Dammschnitt sind entscheidend, wie lang (2 bis 5 Zentimeter) und wie tief er ist und ob er median, das heißt entlang der natürlichen Dammnaht, oder seitlich (mediolateral oder lateral) angesetzt wurde. Auch die Nahttechnik und die individuelle Wundheilung sind ausschlaggebend für den Wundschmerz. Daher ist es verständlich, dass die Wundheilung des Dammschnitts bei jeder Frau individuell verschieden ist und auch unterschiedlich lange dauert.

Folgende Maßnahmen können die Heilung positiv beeinflussen:

Ärztliche Hilfe benötigen Sie unbedingt bei folgenden Schmerzen im Dammbereich:

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